
Leider sehr pathetisch und unübersichtlich - Es ist zwar sehr lobenswert von Musmanno für die Nachwelt die Erinnerungen der letzten Zeitzeugen fest zu halten, nur das Buch hat zwei schwerwiegende Fehler:Nummer eins: Musmanno springt ständig zwischen den Ereignissen und Zeitfenstern hin und her, einmal sind wir im Jahre 1934 daraufhin gleich wieder im Jahre 1945Nummer zwei: die Interviews haben zwar geschichtlichen Wert und sind sehr interessant, weil authentisch gezeigt wird, was, wie damals passiert ist, und welche Gefühle die Menschen dabei hatten, aber man hätte das Buch nicht Musmanno schreiben lassen sollen. Denn sein Stil, seine Sprache sind schwulstig und zu ausschweifend.Hätte man sich auf die Tatsachen, Interviews und Kommentare, in zeitlicher Abfolge gegliedert, beschränkt und wäre es der unnötigen Schnörkeleien beraubt, wäre das Buch ein geschichtliches Zeitdokument.
Schön erzählt, aber Lügen an allen Enden - Hitlers letzte Zeugen, ein Urwerk der 50er, berichtet mit Sicherheit für die damalige Zeit in einem spannenden Schriebtstil, doch ist es eigentlich aus heutiger Sicht eine Unverschämtheit, das dieses Buch immer noch verkauft wird.Glauben Sie mir, eine Vielzahl von (falschen (!)) wichtigen Situationen werden vom Autor mit einer solch sicheren Tonlagen erzählt, dass es beinahe wehtut sie zu lesen.Mir fallen da beispielsweise ein:Hewel, Dr. Naumann etc. starben bei einem Ausbruchsversuch. --> Leider lebte Dr.Naumann, der testamentarisch zu Goebbels Nachfolger als Propagandaminister ernannt wurde noch viele Jahre.Diese Behauptung hätte das Lektorat eindeutig verhindern müssen.General Burgdorf und General Krebs jagten sich eine Kugel durch den Kopf--> Auch das ist unverschämt, berichten doch genug (deutsche) Zeitzeugen, dass sowohl Krebs, als auch Burgdorf Blausäure einnahmen.(vgl. das neue Werk von Rochus Misch)Fazit: Sollten Sie sich für die letzten Tage im Bunker und vor allen Dingen für die wahren Begebenheiten interessieren, so sei Ihnen Mario Franks: Tod im Führerbunker oder das neue Werk des Telefonisten Rochus Misch zu empfehlen.Diese uralte Halbwahrheitengeschichte allerdings nicht.
Natürlich und bewegend geschrieben - Endlich mal keine tote trockene verstaubte Doku, bei der einem nach den ersten Seiten die Augen zufallen.Geschrieben wie ein Abenteuerroman wird hier die wiederholt erzählte Geschichte über die Lezten Tage interessant rüber gebracht.Wichtig vor allem ist, das diese Doku (im Vorwort von 2004 ist es schon erwähnt) noch die erlebenden Menschen leibhaftig zitiert, die noch die Fakten unbeinflußt zur Kenntnis geben.Viel ist in den Jahren der nach-68er verloren gegangen, als alles was mit dem geschichtlichen 2ten Weltkrieg zu tun hatte in die Ecke des Schmuddel-Kriminalität gedrängt wurde.Wer, von den Alten Augenzeugen ist heute noch bereit die Wahrheit zu sagen, seitdem über Jahrzehnte jeder der was mit der damaligen Zeit zu tun hatte, schlimmer verdammt wurde wie ein Pädophiler?Hier erzählen noch Augenzeugen, zeitnah, unverfälscht, unbeeinflußt, noch die echte Wahrheit.Über den Bunkerplan gibt es viel zu sagen.Gesehen haben ihn die Zeitzeugen und der Autor. Und die Ihren sich?Kellerhof in Mythos Führerbunker sagt dazu, das es nie Pläne gab.Keiner wußte wie er wirklich aussah.Der Autor war in einem dunklen verwinkelten Kellerraum mit vielen Räumen (Führerbunker) und lief mal nach Rechts und Links.Beschrieben hat er die Räume richtig, aber die zu der Erklärung ist sicher nicht richtig.Man sollte die Beschreibung aus dem Buch mit dem Plan von Kellerhoff kombinieren.Gegenseitig verknüpft heben sich die Fehler auf, die in beiden Beschreibungen auftauchen.
Endlich das Unbegreifliche verstehen - Das Buch macht traurig - traurig, weil wir, die Nachkriegsgeneration, fast 60 Jahre warten mussten, um zu erfahren, was Hitler und die Menschen um ihn herum so handeln ließ, wie es schrecklicher nicht geschehen konnte. Nach der Lektüre fühlt man sich befreit von der Last des Nichtverstehens. Aktueller und der Zeit näher ist kein anderes Buch auf dem Markt. Dem Verleger ist zu danken, dass er dieses Dokument der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht hat. Auch wenn das Buch nur die wenigen letzten Wochen der Diktatur festhält, schafft es mehr Klarheit über das Phänomen der Hitlerdiktatur als Fest und Haffner zusammen. Eine Pflichtlektüre, auch wenn es wahrlich keine Pflicht ist, das Buch zu lesen. Spannend wie ein Thriller und die Sprache der Zeit schafft eine Echtheit, die mit heutigen Worten nicht mehr erreicht werden könnte. Man spürt, wie der Autor Musmanno gerungen hat, das Gleichgewicht zu wahren, gegenüber der unfassbaren Leistung einerseits und dem entsetzlichen Schrecken, die sie verbreitet hat. Zu dem Buch kann es nur eine ernstgemeinte Empfehlung geben: Kauft, Leute, kauft, Marsch Marsch!
.....authentisch oder populärwissenschaftlich ? - ......pünktlich zum „Untergang ist es dem Verlagskontor E. Droemer e. K., München, gelungen, das Buch des Autors Michael Musmanno als Überarbeitete und gekürzte Neuauflage zu verlegen. Leider ist es scheinbar keinem Aufgefallen das dieses Werk bereits 1950 geschrieben wurde. Zugegeben, es ließt sich leicht und flüssig, schildert dramatisch und populärwissenschaftlich die letzten Tage / Stunden bis zum Tode Hitlers. Es wird niemand in Abrede stellen, das Musmanno als Richter „in Kriegsverbrecherprozessen in Nürnberg - in „dreijährigen Untersuchungen und Anhörung von „rund 200 Augenzeugen des Untergangs ein „Kenner der Materie war, nur dazu weiß man / frau, das es eben nicht nur „den Kriegsverbrecherprozess in Nürnberg gab, sondern eine ganze Reihe davon.Eben somit auch eine ganze Anzahl davon, die letzt endlich mit dem Tode Adolf Hitlers nicht im geringsten in Verbindung zu bringen sind. Dazu kommt das Wissen, das einige „der letzten Zeugen vom Autor nicht befragt werden konnten, nicht befragt wurden, da diese während der Entstehung dieses Buches noch in Sowjetischer Kriegsgefangenschaft waren. Außerdem glaubt der Autor zu wissen,...-woher eigentlich-...wie sich einige Szenen abgespielt haben, Szenen für die es „wirklich keine Zeugen gibt und geben kann denn die daran beteiligten sind ausnahmslos verstorben oder zu Tode gekommen.Insgesamt hat der Inhalt dieses Werkes nicht im entferntesten etwas mit Psychoanalyse der „Erscheinung Hitlers zu tun.Auch wenn Musammos fachliche Kompetenz außer Frage steht, - der Tod des Diktators Adolf Hitler außer Frage steht, - der zeitliche Ablauf der letzten Tage außer Frage steht, so wird der „Fachmann doch zu der Feststellung kommen, kommen müssen, das dieses Werk an populstische Effekthascherei hoch drei herankommt. Jedem der es gewohnt ist, im „Landser Stil durch die Geschichte zu schweifen, wird dieses Buch sicherlich gefallen, jenen die sich jedoch sachlich mit diesem Teil der Geschichte auseinander setzten wollen werden entsetzt und traurig sein ob dem, was man / frau mit diesem Buch zu lesen bekommt.Spannend zu schreiben reicht nicht, sachlich sollte es sein. Zu guter letzt, ich bin jedenfalls nicht verwundert, daß in diesem Buch nicht einmal die graphische Darstellung von „Hitlers Bunker in der Reichskanzlei stimmt. (-ist eben alles Wissensstand 1950-).Wer sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, dem Empfehle ich z.B. das Werk des Autors Mario Frank, „Der Tod im Führerbunker, -Hitlers letzte Tage oder z.B. das Werk der Autoren James P. O Donnel und Uwe Bahnsen, „Die Katakombe, Das Ende in der Reichskanzlei